Haustiere sollten keine Geschenke sein!
- lauramercedesk99
- 1. Jan. 2022
- 4 Min. Lesezeit
Hallo miteinander!
Ich hoffe du hattest ein schönes Weihnachts- und Silvesterfest mit deiner Familie, Freunden & deinem/deinen Vierbeiner/n! Es würde mich überaus freuen, wenn du deine besonderen Momente mit mir teilen möchtest und diese auch hier auf dieser Website veröffentlichen magst. Hierzu kannst du mir per Mail oder auf Instagram deine Fotos und/oder deine Weihnachtsstory mitteilen, sodass ich diese in kurzer Zeit mit allen teilen kann. So schaffen wir das Gefühl von Einheit und Verbundenheit, ein Herz für unsere Hunde, um das Bewusstsein für die Vierbeiner zu verstärken, dass sie sehr wohl Gefühle haben und nicht einfach nur “ein Tier” sind. (Schau dich hierzu noch gern auf meiner Website um.)
Schicke mir deine besonderen Momente zu und werde hier in meiner Galerie genannt! Einfach an diese Mail-Adresse hier: lauramercedes.k99@gmail.com
Ich habe mich über Weihnachten etwas zurückgelehnt und diese Website nachgedacht, welchen Weg ich noch gerne einschlagen würde usw. Leider, wurden mir bisher nur Steine in den Weg gelehnt, da mich zahlreiche Hundegruppen (die sich als ominöse Hundeliebhaber äußern) auf jeglichen Social Media Plattformen melden und meine Beiträge löschen, sodass ich kaum Aufrufe oder Reichweite erreichen kann. Dabei stehe ich hier für etwas Gutes und Soziales ein und kann daher nur darauf hoffen, dass sich Privatpersonen, wie DU, diese Website und Beiträge weiter teilen und mit mir interagieren. Jede Art von Konversation oder Aktivität würde ich unglaublich willkommen heißen, sei es der Besuch meiner Website, ein Kommentar unter meinen Beiträgen oder das Teilen mit deinen Liebsten.
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Okay, kurz die Seele ausgesprochen... Kommen wir zum eigentlichen Thema des heutigen Beitrags.
Die dunkle Weihnachtswahrheit über Haustiere
Zahlreiche Artikel geben Einsicht über das allseits bekannte Problem: die meisten Tiere werden kurze Zeit bzw. im ersten Quartal des Jahres wieder in Tierheimen abgeben. Diese sind innerhalb kürzester Zeit so stark überfüllt, das anstatt Heiterkeit und gute Jahresvorzüge, bloß Verzweiflung und Druck herrscht. Dabei sind die Gründe für die überholte Abgabe der Vierbeiner oft:
Keine Zeit durch Familie, Alltagsstress und Vollzeitjob
Die Realisierung, dass ein Lebewesen Geld kostet
Das Geschenk kam doch nicht so gut an, wie erwartet
“Es soll dem 4-Jährigen doch Verantwortung beibringen”
Die Stubenreinheit ist doch nicht wie geplant nach bereits 1 Monat perfektioniert.
Sind wir mal ehrlich, jeder heult bei Susi & Strolch mit und wenn man älter wird, erwischt man sich zwischen Tränen und Rotze, wie man total überzeugt Richtung Fernseher pointiert “Ich schenke meinem Kind auch einen Hund als Geschenk”. Taschentuch Alarm entsteht letztendlich in Tierheimen oder noch schlimmer auf der Straße, wo auch oft Welpen oder Kitten ausgesetzt werden.
Nun verstehe mich bitte nicht falsch. Ich finde das ein Tier prinzipiell kein perfektes Geschenk darstellt, AUßER die Umstände stimmen. Die Gründe für einen Zuwachs sind nicht emotionaler Natur oder überholter Euphorie, noch schlimmer “möglicherweise lernt XY Verantwortung zu übernehmen”. Für “möglicherweise” gibt es keinen Platz in deiner oder meiner Hütte. Es ist eine Riesen Entscheidung sich für haarigen Familienzuwachs zu entscheiden und dies sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Viele Tierheime legen Ausgabestopps vor Weihnachten ein
So zum Beispiel eins der größten Tierheime Deutschlands in Berlin, wo das Tierheim vom 20. Dezember bis zum 2. Januar keine Vierbeiner jeglicher Art mehr aushändigt. Die Prüfkontrollen für die Eignung vom potenziellen Tierhalter sind zudem strenger geworden. Solche Vorkehrungen verhindert zunächst, dass zahlreiche Menschen bloß aus Euphorie (”Ich möchte das beste und schönste Geschenk für XY”) pelzigen Familienzuwachs aufnehmen und fördert schließlich, dass diese Entscheidung ernsthaft durchdacht wird.
Meist ist es in Tierheimen möglich auch Gutscheine zu erwerben, so drückst du jemanden nicht direkt ein Tier auf den Schoß und legst dennoch die Möglichkeit dar einen tierischen Zuwachs zu verschenken. Zugleich kann die zu Beschenkende Person den Vierbeiner selbst aussuchen aufgrund der Bindung und Erfahrung, die vor Ort gemacht wird.
Übernehme oder schenke lieber eine Patenschaft
Mit dieser Alternative rechnen nicht viele, dabei ist sie eigentlich DAS perfekte Geschenk, wenn du mit dem Gedanken spielst oder gespielt hast ein Haustier zu verschenken, aber (zurecht) Bedenken hast.
Tierpatenschaften sind der perfekte Ausgleich für dieses Problem, du zahlst einen Betrag und schließt einen Vertrag ab, du kannst dein Patentier besuchen kommen und gleichzeitig Leckerchen mitbringen, um eure Bindung zu stärken. Wenn du merkst, dass du wirklich bereit bist dein Patentier bei dir einziehen zu lassen, dann kann auch dies realisiert werden (solange wir uns um Haustiere unterhalten).
Sicherlich hast du schonmal Patenschaften hier und da über die Jahre mal mitbekommen, über den WWF zum Beispiel kannst du auch die Patenschaft von einem Elefanten tragen, vieles ist möglich. Möglicherweise hast du in deiner Umgebung einen Zoo oder Streichelzoo oder ähnliches bei dem du Patenschaften anfragen kannst, so kann der Beschenkte auch den Kontakt zum Patentier stärken.
Ich habe dir mal zwei Links beigefügt, bei dem du Patenschaften übernehmen kannst für Tiere, die wirklich Hilfe brauchen.
Bist du bereit für tierischen Zuwachs? Teste dich selbst!
Falls du oder jemand in deinem Umkreis über Zuwachs nachdenkt kannst du diese Fragen oder Checkliste gerne weiterleiten:
Hast du genügend Zeit für deinen Vierbeiner?
Ist dein Zuhause groß genug für einen Vierbeiner?
Hast du genügend Geld für deinen Vierbeiner? (Futter, Pflegeartikel, Napf, evtl. ergänzende Ernährungsmittel wie Vitamine etc., Leckerlis, Spielzeug, Schlafplatz, Leine & Halsband, Kotbeutel, Sicherheitsartikel (LEDs für Gassi Gehen, Autovorrichtungen) und nicht zu vergessen Tierarzt und Versicherungen)
Willst du deinen Vierbeiner, weil du einen gesunden Ausgleich in deinem Leben schaffen möchtest?
Magst du Spaziergänge und ist dir dabei das Wetter egal?
Hast du Spaß daran eine Beziehung aufzubauen mit einem Lebewesen, dass eine andere Kommunikation verwendet? (ein Anstarren kann in der Hundesprache wirklich alles bedeuten)
Bist du bereit deinen Vierbeiner im Auge zu behalten auch bei möglichen körperlichen Problemen etc.?
Bist du bereit Abwechslung für deinen Alltag zu schaffen, der nicht in erster Linie dich in den Vordergrund stellt?
Herzlichen Glückwunsch, wenn du minimum 6 dieser Fragen mit “JA, ICH WILL HEIRA... EINEN VIERBEINER HABEN” beantworten konntest, bist du bereit für pelzigen Zuwachs. Wenn die Mehrheit ein Grübeln oder lautes “HMM” in deinem Kopf ausgelöst haben, dann lass dir noch lieber etwas Zeit mit deiner Entscheidung und gehe diese Checkliste in späterer Zeit durch. Ich finde, dass dies keine reine Überlegungssache ist, es hilft ungemein sich schlau zu machen, sei es im Netz, durch den Austausch mit anderen Hundeliebhabern, dem lokalen Tierheim oder lokalen Tierarztpraxis. Ganz besonders, wenn du vorher noch kein Haustier hattest oder die Überlegung machst, von einem Kleintier zu einem größerem Haustier überzugehen (z.B Hamster < Hund)



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